Beans Café & Rösterei Sonthofen - Vorstellung

Aktualisiert: Juni 30


Ich habe neue Kaffees zum Testen bekommen :-)


Kurz und knapp – um was geht es in dem Beitrag:

Ich berichte hier über meinen Besuch in Sonthofen im schönen Allgäu bei Beans Café & Rösterei und stelle Euch 5 verschiedene Kaffees vor. Einmal in der dafür vorgesehenen Zubereitungsart und natürlich auch als Cold Brew.



Inhaltsverzeichnis

Beans Café und Rösterei


Ms. Nora - Espresso

Villa Rica - Espresso

Alika - Kenia

Sommerkaffee - Sumatra

Ruanda


Mein Fazit




Liebe Kaffeefreunde,


vor ein paar Wochen war ich auf Kurzurlaub im Allgäu und da habe ich mich natürlich auch auf die Suche nach kleinen Röstereien gemacht. Ich wurde fündig. In Sonthofen, in der Hochstraße 9 gibt es die Beans – Café und Rösterei, welche vom Inhaber Lukas Galeta betrieben wird.


Das Café an sich ist innen sehr schick eingerichtet, es werden verschiedene Kaffeesorten ausgeschenkt und man kann den Mitarbeitern auch beim Abfüllen der Kaffeeverpackungen zuschauen. Der schöne Vorplatz lädt direkt zum länger Verweilen und Kaffee trinken ein. Ich „musste“ damals direkt einen Espresso und einen Cappuccino trinken. Leider durfte ich die Getränke nur als To-Go-Variante bestellen und mich nicht in das Café setzen. Corona lässt grüßen...


Mein erster Kaffee im Beans 04.05.2021
Mein erster Kaffee im Beans 04.05.2021

Auf jeden Fall saß ich gemütlich vor dem Café und mit der Erinnerung, mitten in den Bergen einen leckeren Kaffee zu trinken, würde ich am liebsten wieder hinfahren. Mir hat es da persönlich sehr gut gefallen. Und nachdem ich zu Hause den Villa Rica Kaffee probiert habe, wurde ich auch direkt gefragt, ob ich denn nicht noch weitere Kaffees testen möchte. Da konnte ich einfach nicht nein sagen. Versteht Ihr doch, oder?


Das Beans Café & Rösterei hat mir also 5 verschiede Kaffees, davon 3 Filterkaffees und 2 Espressomischungen zugesendet. Ich sage hiermit schon einmal vielen Dank, dass ich die Kaffees probieren und Euch meine Meinung mitgeben darf. (Anmerkung d. Redaktion: Die Kaffees wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt - und dennoch möchte ich so objektiv wie möglich die Kaffees vorstellen)


Beans -Café & Rösterei - verschiedene Kaffeesorten
Beans -Café & Rösterei - verschiedene Kaffeesorten

Allgemein

Da muss ich direkt ein Lob aussprechen. Das Design der Verpackungen inkl. der Etiketten ist sehr ansprechend gestaltet und auch vollständig. Da sind alle Angaben zu finden, die auf einer Kaffeeverpackungen stehen müssen. Das kann nicht jede Rösterei von sich behaupten.

Die teilweise wieder verschließbaren (mag ich sehr) Verpackungen sind entweder weiß, braun oder schwarz. Dadurch kann man direkt auf den ersten Blick erkennen, ob es sich um einen kurzzeitig verfügbaren Filterkaffee/ Spezialitätenkaffee (weiß), einen Filterkaffee aus dem Standardsortiment (braun) oder einen Espresso (schwarz) handelt. Sowohl das Logo, als auch die Idee, die entsprechenden Länder, aus denen die Kaffeebohnen kommen, vorn auf das Etikett zu drucken, finde ich sehr gut. Die Angaben zur Art der Röstung bzw. als was man den Kaffee am besten verwendet und die Geschmacksbeschreibung stehen auf der Rückseite. Übersichtlich, schlicht, vollständig! Klasse.


Die verschiedenen Kaffees möchte ich natürlich so umfassend wie möglich testen und werde daher den Blogbeitrag in den nächsten Tagen immer wieder erweitern.




Ms. Nora - Espresso

Heute starten wir mit dem Espresso Ms. Nora aus El Salvador. (Wer denkt sich eigentlich immer die tollen Namen der Kaffees aus?) Das ist ein reiner Arabica Kaffee, honey processed. Die Bohnen sind dunkler geröstet und haben ein sehr schönes einheitliches Farbbild. Es sind wenige Defekte erkennbar und der Kaffee ölt auch nicht. Das sieht gut aus.


Als Espresso

Laut Lukas ist Ms. Nora ein Espresso mit einer ausgewogenen Säure und etwas Schokolade. Dem kann ich auch direkt so zustimmen. Ich habe mit meiner Eureka Mignon Spezialità und meiner Siebträgermaschine BFC Ela mit dem Doppelsieb aus 16,4g Kaffeepulver in 25s einen Espresso und einen weiteren Espresso für den Cappuccino bezogen.


Einmal die Mühle eingestellt und abgewogen :)

Der Espresso hatte tatsächlich deutlich mehr Säure als Schokolade, wobei die Säure schon sehr im Vordergrund steht, aber nicht unangenehm ist. Ich glaube, dass es säurebetonte Espressi generell schwer haben, direkt zu überzeugen. Vor allem, wenn die meisten Kaffeetrinker eher etwas anderes gewöhnt sind. Je kälter der Espresso wurde, desto besser hat er bzw. sie (also die Ms. Nora) mir sogar geschmeckt.


Wer möchte auch einen Espresso?
Wer möchte auch einen Espresso?

Meine persönliche Bewertung

Flavor -Der Espresso riecht leicht süßlich nach Mandel und hat etwas Beeriges.

Acidity - Ms. Nora besticht durch eine leicht fruchtig-süße Säure.

Body - Der Körper, also das Mundgefühl, ist toll. Die Konsistenz geht schon in Richtung Öl.

Aftertaste - Ich kann den Espresso noch eine ganze Weile im Mund schmecken. Süßlich, leicht bitter.

Balance – Ich finde den Espresso gut balanciert.


Als Cappuccino

Als Cappuccino ist Ms. Nora auch sehr gut geeignet. Die Säure kommt zusammen mit der Milch nicht so stark durch, wodurch der Cappuccino gut balanciert schmeckt. Das hatte ich so gar nicht erwartet.


Oder doch lieber Ms. Nora als Cappuccino
Oder doch lieber Ms. Nora als Cappuccino

Als Cold Brew

Natürlich versuche ich auch immer, die Kaffees als Cold Brew zu probieren. Bei dunkleren Röstungen ist das geschmacklich aber gar nicht so einfach. Ich würde Ms. Nora eher nicht als Cold Brew empfehlen. Aufgrund der Säure hat sie mir, auch zusammen mit Milch/ Hafer Drink als Eiskaffee, nicht überzeugt. Aber Ms. Nora's Aufgabe ist ja nicht, als Cold Brew zu überzeugen.


Zusammenfassung Ms. Nora

Wer einen eher säurebetonten Espresso bzw. einen geschmacklich ausgewogenen Cappuccino mag, wird mit Ms. Nora zufrieden sein.


20.06.2021



Villa Rica - Espresso


Damit Ihr nicht zu lange auf den nächsten Kaffee warten müsst, habe ich heute Morgen direkt den zweiten Espresso probiert.


Villa Rica, übersetzt als reiche Kleinstadt, besteht aus 10% gewaschenem indischen Robusta und 90% gewaschenen peruanischen Arabicabohnen. Der Farbe der Bohnen nach zu urteilen, würde ich sagen, dass es ein Postblend ist. D.h. Die Bohnen wurden getrennt voneinander geröstet und anschliessend gemischt.


Als Espresso

Der Beschreibung auf der Verpackung (Schokolade, Haselnuss) kann ich direkt zustimmen. Ich habe auch Schokolade/ Zartbitterschokolade herausgeschmeckt. Und zusätzlich dazu habe ich direkt ein klein wenig an eine schwarze Johannisbeere denken müssen.


Ich habe mit meiner Eureka Mignon Spezialità und meiner Siebträgermaschine BFC Ela mit dem Doppelsieb aus 16,4g Kaffeepulver in 25s einen Espresso und einen weiteren Espresso für den Cappuccino bezogen. Der Espresso wog 30g.


Villa Rica als Espresso
Villa Rica als Espresso

Meine persönliche Bewertung

Flavor -Der Espresso riecht etwas nach Zimt und leicht süßlich nach Marzipan.

Acidity - Leichter Säureanteil in Form einer schwarzen Johannisbeere

Body - Sämig, milchiger Körper (Mundgefühl)

Aftertaste - anhaltender Nachgeschmack, legt sich angenehm auf die Zunge.

Balance – Der Espresso enthält sowohl eine gewisse Süße, einen kleinen Säureanteil und etwas Bitterkeit und ist somit gut balanciert.


Als Cappuccino

Für warme Kaffeespezialitäten, wie zum Beispiel einen Cappuccino, ist der Villa Rica bestens geeignet. Für meinen Test als Cappuccino habe ich frische Vollmilch verwendet und sogar damit hat es noch nach Schokolade geschmeckt.


Ein Cappuccino mit einem Blend aus Peru und Indien
Ein Cappuccino mit einem Blend aus Peru und Indien

Als Cold Brew

Im Gegensatz zu Ms. Nora ist meiner Meinung nach der Villa Rica als Cold Brew sogar gut geeignet. Ok, wenn Ihr ihn als Cold Brew pur trinkt, werdet Ihr Euch etwas an den Geschmack gewöhnen müssen, aber mit einem leckeren Hafer Drink und ein paar Eiswürfeln wird es ein guter Eiskaffee. Die Rezeptur dafür könnt Ihr von hier übernehmen.


Ein schokoladiger Cold Brew Eiskaffee
Ein schokoladiger Cold Brew Eiskaffee

Zusammenfassung

Während ich hier die Zusammenfassung schreibe, habe ich mir gerade noch einen Flat White damit zubereitet. Schmeckt schokoladig :-). Ich mag diesen Espresso tatsächlich etwas lieber als Ms. Nora. Vor allem, da er auch als Cold Brew Eiskaffee geeignet ist. Was sagt Ihr denn dazu?


22.06.2021



Alika – Kenia


Ich habe jetzt bewusst nicht Filterkaffee dazugeschrieben, da es eigentlich keine Espresso- bzw. Filterkaffeebohnen gibt, obwohl ich das bei den beiden Kaffees weiter oben so gemacht habe. Jede Bohne bzw. jede Kaffeeröstung kann für alle Zubereitungsarten verwendet werden. Ok, manche schmecken als Filterkaffee besser als andere, aber eigentlich darf auch eine hellere Röstung, welche gern für Filterkaffee genutzt wird, auch als Espresso getrunken werden. Und umgekehrt kann man eine dunklere Röstung, auch als Espresso tituliert, auch als Filterkaffee trinken. Das ist eher eine Geschmacksfrage.


Dieser Kaffee, Alika, besteht aus 100% kenianischen Arabicabohnen. Wer mehr über das Projekt "Woman in coffee" und über diesen Kaffee wissen möchte, kann gerne hier im Online Shop nachlesen. Gustatorisch wird der Kaffee als fruchtig, mit Aromen von Beeren und Aprikose, beschrieben.


Und so habe ich den Kaffee dieses Mal probiert.


Cupping

Da es dennoch eine helle Röstung ist, haben wir Alika einmal „gecuppt“. „Cupping“ bedeutet in diesem Sinne, Kaffeebohnen mahlen, mit heißem Wasser (ca. 95°C) aufgießen, nach 4min die Kruste brechen und anschließend die Kruste abschöpfen. Dann wird noch einmal mit der Nase geschnuppert und anschließend mit dem Cuppinglöffel geschlürft.

Es kamen dabei fruchtige, würzige Noten und Karamell durch. Es waren sowohl Süße und Säure vorhanden. Der Kaffee hat auf jeden Fall Potenzial.


Im Cupping Raum werden die Kaffees verkostet
Im Cupping Raum werden die Kaffees verkostet

Im Hario Handfilter

Ich habe den Kaffee im Handfilter probiert. Also 12g Kaffeebohnen gemahlen und mit 200ml heißem Wasser in 2 Schritten aufgegossen. Zuerst die Bloomingphase mit etwas Wasser und anschließend nach 30s den Rest dazugegeben. Nach knapp 2:30min war das Wasser durchgelaufen. Folgende Eigenschaften kann ich dem Kaffee zuschreiben.


Alika mit dem Handfilter zubereitet
Alika mit dem Handfilter zubereitet

Meine persönliche Bewertung

Flavor – Fruchtig, würzig, etwas krautig, Blaubeere

Acidity - leicht fruchtig-süße Säure.

Body – Teeartig, nicht wässrig

Aftertaste - mittellang.

Balance – gut.


Ich finde, Alika kann man gut als Handfilter trinken.


Ich muss Euch aber auch mitteilen, dass ich persönlich Filterkaffee generell nicht so gerne mag. Die meisten Filterkaffee erinnern mich an einen teeartigen Geschmack, bzw. Tee, der etwas zu lange gezogen hat. Das ist aber mein persönliches Geschmacksempfinden und hat keinen Einfluss auf die oben genannte Bewertung!


Mit der French Press

Da mir die Filterkaffeezubereitung wohl nicht so schmeckt, habe ich einfach eine andere Brühmethode ausprobiert und soeben den Kaffee in der French Press zubereitet. Und siehe da, er schmeckt mir persönlich deutlich besser.

Ich habe den Mahlgrad leicht gröber als beim Handfilter gestellt und 17g Kaffeepulver mit 300ml heißem Wasser aufgegossen. Nach einer Brühzeit von 4min habe ich den Stempel der French Press herunter gedrückt und den Kaffee in eine vorgewärmte Tasse gegossen. Da noch etwas Kaffee übrig blieb, habe ich diesen in ein anderes Gefäß umgefüllt, damit er nicht bitter wird.

Eigentlich wollte ich gerade Euch etwas zum Aroma schreiben, aber nun habe ich ihn schon ausgetrunken. Das wiederum ist ja ein gutes Zeichen, denn das bedeutet einerseits, dass er mir gut geschmeckt hat und anderseits, dass die Balance zwischen Süße, Säure, Körper und Bitterkeit stimmt.


Auch wenn die Bewertung sich jetzt nicht wesentlich gegenüber dem Handfilter ändert, finde ich Alika als French Press toll. Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass sich das Mundgefühl, also der Körper, geändert hat. Das Sieb in der Stempelkanne ist nicht so feinporig, wie ein Papierfilter. Dadurch kommen mehr kleine Kaffeepulverpartikel mit in die Tasse, welche ein - für mich besseres Mundgefühl sorgen.


Mein Favorit für den Kaffee: die Stempelkanne
Mein Favorit für den Kaffee: die Stempelkanne

Meine persönliche Bewertung

Flavor – Fruchtig, würzig, etwas krautig, Blaubeere

Acidity - leicht fruchtig-süße Säure.

Body – Teeartig, sämig

Aftertaste - mittellang.

Balance – gut.


Von daher meine Empfehlung: Probiert den Kaffee definitiv mit der French Press!


Als Espresso

Gut, ich habe den Kaffee trotzdem einmal mit der Siebträgermaschine als Espresso zubereitet. Wie bei einer helleren Röstung zu erwarten war, kommt die Säure ziemlich stark durch. War dann doch nicht ganz meins.

Mir fällt gerade ein, dass er als Americano zubereitet auch noch gut schmecken könnte. Vielleicht probiere ich das später noch einmal.


Als Cold Brew

Mit einem Verhältnis von 1:10 als Cold Brew angesetzt, schmeckt er mir sehr gut. Würzig, fruchtig, schön sämiges Mundgefühl. Alika könnt Ihr als Cold Brew pur, mit ein paar Eiswürfeln oder für diejenigen, für die der Cold Brew zu intensiv ist, verlängert mit etwas Wasser, trinken.


Schmeckt auch als Cold Brew sehr lecker.
Schmeckt auch als Cold Brew sehr lecker.

Zusammenfassung

Alika ist fruchtig, würzig und als Filterkaffee wirklich gut geeignet. Mir haben die Zubereitungen in der French Press und als Cold Brew am besten geschmeckt. Dafür würde ich mir Alika auf jeden Fall auch wieder kaufen.


Mir war zwar schon lange theoretisch bewusst, dass jede Zubereitungsart den Kaffee anders extrahiert und somit das Geschmacksprofil etwas verändert, aber ich habe den Unterschied praktisch noch nie wirklich so stark herausgeschmeckt. Da interessieren mich jetzt tatsächlich noch der Americano und die Zubereitung mit der Bialetti. Hat das schon jemand von Euch ausprobiert?


Hier findet Ihr noch ein paar Impressionen.



25.06.2021


Sommerkaffee Sumatra


Eine Bewertung für den Sommerkaffee aus Sumatra kann ich hier nicht abgeben, da ich eine Packung aus der Proberöstung bekommen habe. Die aktuelle Röstung soll deutlich heller und somit fruchtiger und spritziger sein. Von daher probiert ihn einfach aus, wenn Ihr in Sonthofen seid :-)


30.06.2021



Ruanda


Dieser Kaffee aus Ruanda besteht aus 100% gewaschenen Arabica Bohnen und soll laut Verpackung nach Johannisbeere und getrockneten Früchten schmecken.


Ich habe den Kaffee sowohl im Cupping, als auch als Filterkaffee, in der French Press, als Espresso und als Cold Brew probiert.


Espresso, Cold Brew, French Press und Handfilter
Espresso, Cold Brew, French Press und Handfilter

Cupping

Für eine Bewertung nach dem Cupping Standard war der Kaffee aufgrund der Röstung nicht geeignet.


Hario Handfilter/ French Press

Mir persönlich ist der Kaffee etwas zu dunkel geröstet, aber nach Rücksprache mit Lukas von Beans Café & Rösterei ist das der beliebteste Filterkaffee in Sonthofen. Daraus lerne ich, dass sich die Geschmäcker in Norddeutschland von denen in Süddeutschland in Bezug auf den Kaffeegeschmack doch unterscheiden.


Espresso

Aus Interesse habe ich den Kaffee auch als Espresso zubereitet. Ziemlich viel Säure... ;-)


Cold Brew

Am besten hat mir der Kaffee als Cold Brew geschmeckt. Hier konnte ich auch sehr schnell eine Johannisbeere herausschmecken. Für mich ist der Cold Brew fruchtig, erfrischend und hat für mich die geschmackliche Assoziation nach einem kalten Früchtetee. Somit ist es ja kein Wunder, dass der Kaffee auch als Cold Brew in Sonthofen sehr gut angenommen wird.


Flavor – Fruchtig, Johannisbeere, kalter Früchtetee

Acidity - fruchtig-süße Säure.

Body – Teeartig

Aftertaste - mittellang.

Balance – gut.


Zusammenfassung

Als Cold Brew gefällt er mir sehr gut. Da kamen für mich auch die Aromen am besten durch. Als warmes Getränk fand ich ihn persönlich nicht so spannend, auch wenn er sehr beliebt in Sonthofen ist.


30.06.2021



Mein Fazit


Einfach spannend!


Mir hat dieser Kaffeetest unglaublich viel Spaß bereitet und wirklich interessant/ lehrreich für mich war, dass ein und derselbe Kaffee, abhängig von der Zubereitungsart, gleich und doch irgendwie anders geschmeckt hat. Das habe ich besonders bei Alika aus Kenia, zwischen Handfilter und French Press und bei dem ruandischen Kaffee als Cold Brew, gemerkt.

Interessant für mich war auch, dass wohl in Süddeutschland der Kaffeegeschmack ein etwas anderer ist, als hier in Norddeutschland.


Wenn Ihr dazu Fragen, Anregungen oder einen Kaffee, den ich probieren soll, habt, schreibt es gerne in die Kommentare oder mir persönlich. Und wer einmal in Sonthofen im Beans Café & Rösterei vorbeischaut, grüßt Lukas bitte einmal von mir :-)


Euer

Holger


30.06.2021